Kendell Geers konstruiert in seinen Arbeiten einfache, poetische Situationen, denen ein destabilisierendes, oftmals gewalttätiges Moment eigen ist, und die in ihrer unmittelbaren Konfrontation eine Positionierung, ein «Sich-in-Beziehung-Setzen» des Betrachters herausfordern. Die raumfüllenden Installationen sind gleichermassen vom Widerstand und dem Versuch einer Aneignung der konzeptuellen Tradition der Moderne gekennzeichnet.
Kuratiert von Heike Munder
Terrorealismus
2003
Ytong, Glasscherben, Neonröhren
320 x 800 x 600 cm