Christine Hill: Volksboutique

 

10. November 2001  – 13. Januar 2002

Mit Kunstwerken von:

 

Die Projekte von Christine Hill (*1968, lebt in New York und Berlin) verbinden künstlerische Arbeit mit dem Alltag. Sie gewähren Einblick in diverse Produktionsprozesse und ermöglichen unter anderem auch eine direkte Teilnahme des Betrachters.

 

«Volksboutique» wandelte sich von einem konkreten Ortsbezug abgekoppelt zu einer Art reisendem Unternehmen. Es handelt sich um ein Label, unter dem verschiedene Produkte hergestellt bzw. bestimmte Organisationsformen erprobt werden. 1996 eröffnete die Künstlerin einen funktionierenden Secondhandladen in Berlin, in dem sie zugleich in die Rolle der Verkäuferin schlüpfte. Auch das Publikum war einer Doppelrolle ausgesetzt: Betrachter und Kunde gleichzeitig, gewann es nicht nur Einblick in die Arbeitsprozesse der Künstlerin, sondern war auch direkt in die Aufrechterhaltung des Projektes involviert. Dabei galt das Interesse der Besucher nicht nur der Unternehmensorganisation, sondern auch der direkten Interaktion und der Transparenz des künstlerischen Arbeitsprozesses. «Volksboutique» ist Treffpunkt, Ideencontainer und Verkaufsplattform. Über ihre Marke vertreibt Hill nicht nur ihre Produkte, sondern managt sich auch selbst.

 

Kuratiert von Rein Wolfs

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