Die britische Künstlerin Spartacus Chetwynd – auch als Lali Chetwynd bekannt – (1973 geboren in London, lebt und arbeitet in London) wurde bekannt mit ihren barocken und surrealen Performances, die mit viel Humor Bildzitate aus der Kunstgeschichte, aber auch aus der Popkultur miteinander vereinen. In der Performance «An Evening with Jabba the Hutt» (2003) stellte Chetwynd die Figur, die in der Filmreihe «Star Wars» (1977/80/83) die Rolle des unbarmherzigen Sklavenhändlers spielt, ins Zentrum und gibt ihm die Chance seinen schändlichen Ruf zu revidieren. In der Tradition der Groteske verbindet sie Elemente aus den Fresken Giottos, Charaktere von Hieronymus Bosch oder Yves Kleins «Anthropometries» (1960) mit Heavy-Metal-Musik, Michael Jacksons Musikvideo «Thriller» (1984) oder der 1980er- Fernsehserie The Incredible Hulk zu einem Ganzen. Für das migros museum für gegenwartskunst wird Spartacus Chetwynd eine neue installative Performance-Produktion präsentieren.
Kuratiert von Raphael Gygax
The Walk to Dover
2005/2007
1-Kanal-Video auf Monitor oder Projektion (Farbe, Ton)
11:33 min.
Delirious New York
2006
Kostüm
3 Teile: je ca. 150 x 60 x 100 cm
The Fall of Man, A Puppet Extravaganza
2006
Karton, Leim, Papier, Plastikrohre, Sandsäcke, Scheinwerfer
Grösse variabel
Debt
2005
Karton, Latex, Kunstfell, Plastik, Stoff
5 Teile: Grösse variabel
Animal Audience (Born Free)
2004
Kunstfell, Plastik, Latex, Karton, Farbe, Kleider, Hula-Hoops
Grösse variabel
Cousin Itt
2004
Haar, Kleidung, Leim, Hut
80 x 50 x 60 cm
Erotics and Beastiality
2004
Hula-Hoops, Kleidung, Pfeifenreiniger
Grösse variabel
Jabba The Hutt
2003
2 Tüten, Latexhaut, Plastik, Karton, Modeliermasse, zwei Augen
Grösse variabel
Owl and Pussy Cat
2003
Papiermaché, Farbe
2 Teile: 125 x 170 x 80 cm; 150 x 130 x 130cm
The Hell Mouth
Karton, Leim, Holz
Grösse variabel