2. Mai - 30. Oktober 2011
Eröffnung in zwei Teilen:
Sonntag, 1. Mai, 14 - 18 Uhr
Pablo Bronstein, Liz Craft, Fabian Marti, Peter Regli, Thiago Rocha Pitta
Sonntag, 10. Juli, 17 - 21 Uhr
Ida Ekblad, Geoffrey Farmer, Kerstin Kartscher, Ragnar Kjartansson
Sonntag, 4. September, 14 - 18 Uhr
Katalog-Vernissage
Mit: Pablo Bronstein, Liz Craft, Ida Ekblad, Geoffrey Farmer, Kerstin Kartscher, Fabian Marti, Peter Regli, Thiago Rocha Pitta
Das migros museum für gegenwartskunst ist während der Sommermonate mit dem Skulpturenprojekt The Garden of Forking Paths auf dem Hof «Froh Ussicht» der Familie Blum in Samstagern ZH zu Gast. In Anlehnung an den im 20. Jahrhundert wiederentdeckten verwunschenen Renaissance-Garten Sacro Bosco in Bomarzo (Italien), in dem sich sagenumwobene Skulpturen und exzentrische, über die Zeit verwucherte Architekturen (so genannte «follies») finden, schaffen die eingeladenen Künstler eigene fantastische Erzählungen. Diese verteilen sich über das Gelände des Bauernhofs und treten zu der rationalistischen Logik seiner Anlage in ein spannungsreiches Verhältnis. Der Titel des Projekts greift wiederum auf eine Geschichte des argentinischen Literaten Jorge Luis Borges (1899–1986) zurück, der auf die Analogie zwischen Imagination und räumlichen Strukturen verweist, indem er etwa das Labyrinth als menschliche Grunderfahrung beschreibt. Verbunden mit dem verwunschenen Garten Sacro Bosco ergibt sich so ein mythischer Gedankenkosmos, in den sich die Künstlerauf ihre je eigene Weise einordnen.
Das Projekt wird kuratiert von Heike Munder. Es ist zu Gast in der «Froh Ussicht» der Familie Blum in Samstagern ZH. Martin Blum veranstaltet seit 2008 auf dem Land seines Hofs Kunstprojekte unter dem Projektnamen «Froh Ussicht». Weitere Informationen unter: www.frohussicht.ch. Zum Projekt erscheint bei JRP|Ringier eine Anthologie.

