Geschichte und Profil

Jens Haaning: Ömer
Ömer (2000)
Jens Haaning
Sylvie Fleury: First Spaceship on Venus
First Spaceship on Venus (1995)
Sylvie Fleury
Tabor Robak: Toys to Life
Toys to Life (2015)
Tabor Robak
Babette Mangolte: Touching II & Collage 2
Touching II & Collage 2 (2008-2010)
Babette Mangolte
Fabian Marti: To be Titled
To be Titled (2007)
Fabian Marti
Babette Mangolte: Trisha Brown "Glacial Decoy", 1979. Set by Robert Rauschenberg, Music by Philip Glass
Trisha Brown "Glacial Decoy", 1979. Set by Robert Rauschenberg, Music by Philip Glass (1979/2000)
Babette Mangolte
Jan Dibbets: Saenredam InK Zürich
Saenredam InK Zürich (1978–1979)
Jan Dibbets
Piotr Uklanski: Ohne Titel (A Leaf)
Ohne Titel (A Leaf) (1999)
Piotr Uklanski
Josephine Meckseper: Untitled (Oil Rig No. 1)
Untitled (Oil Rig No. 1) (2009)
Josephine Meckseper
Angela Bulloch: Mat Light Piece, Green
Mat Light Piece, Green (1997)
Angela Bulloch
Alexander Ossipow: Zeit zum Tanzen
Zeit zum Tanzen (Nicht datiert)
Alexander Ossipow
Marijke van Warmerdam: Koor (Choir)
Koor (Choir) (1997)
Marijke van Warmerdam
VALIE EXPORT: Aus der Mappe der Hundigkeit
Aus der Mappe der Hundigkeit (1968/2003)
VALIE EXPORT
Anna Maria Maiolino: Entrevidas
Entrevidas (1981)
Anna Maria Maiolino
Sol LeWitt: Work From Instructions
Work From Instructions (1971)
Sol LeWitt

 

Die Sammlung des Migros Museum für Gegenwartskunst verdankt ihr Bestehen der fördernden Geste eines Unternehmers: Gottlieb Duttweiler, der Gründer des grössten Schweizerischen Detailhändlers Migros, begann Mitte der 1950er Jahre, Kunstwerke anzukaufen. Die über Jahre gewachsene Sammlung des Migros Museum für Gegenwartkunst geht weit über die anfängliche Bedeutung der als Förderung von lokalen und nationalen Künstlern gedachten Unternehmenssammlung hinaus und ist als museale Sammlung insbesondere durch die Wechselwirkung und Verschränkung der Sammlungs- und Ausstellungstätigkeit geprägt, die seit 1996 betrieben wird. In diesem Jahr wurde das Migros Museum für Gegenwartskunst gegründet.

Die programmatische Ausrichtung zeichnet sich von Beginn an durch eine Geschwindigkeit und Flexibilität in der Beschäftigung mit neuen Positionen aus, die damals noch primär den Kunsthallen und Kunstvereinen vorbehalten war. Das Museum setzt auf Produktionen in enger Zusammenarbeit mit den Künstlern und nicht auf bereits Bewährtes. Die Ausstellungs- und Sammlungspraxis sind eng verwoben und funktionieren nach dem Prinzip eines Reissverschlusses: Aus den Ausstellungen resultiert ein grosser Teil der Sammlungsankäufe. Nebst dieser bezeichnenden Verbindung ist die Sammlung durch unterschiedliche Handschriften und Interessen der jeweiligen Sammlungsverantwortlichen beziehungsweise Museumsleitungen geprägt. Während sich die Ankäufe in den 1970er Jahren auf Minimal Art, deutsche Malerei und wichtige Schweizer Positionen konzentrierten, wurde der Schwerpunkt in den letzten zwei Jahrzehnten auf zeitgenössische Kunst (bspw. Maurizio Cattelan, Spartacus Chetwynd, Christoph Büchel, Urs Fischer, Douglas Gordon, Rachel Harrison, Mark Leckey, Rirkrit Tiravanija, Tatiana Trouvé, Christoph Schlingensief) und ihre wichtigen Vorläufer (wie Marc Camille Chaimowicz, Stephen Willats, Katharina Sieverding, Paul Thek) gelegt. Installative Arbeiten sowie Werke, die sich mit Raumkonstruktionen, Performativität oder gesellschaftspolitischen Fragen auseinandersetzen, nehmen dabei einen besonderen Stellenwert ein.

Die Sammlung wuchs unter den Händen von Urs Raussmüller 1976–1985, Jacqueline Burckhardt 1986–1990, Rein Wolfs 1991–2001 und seit 2001 unter der Leitung von Heike Munder. Dank den vergrösserten Räumlichkeiten im renovierten Migros Museum für Gegenwartskunst können Besucherinnen und Besucher regelmässig Werke aus der umfassenden Sammlung entdecken.

Besucheradresse
Limmatstrasse 270
CH–8005 Zürich
Anreise

Postadresse
Postfach 1766
CH–8031 Zürich

Tel +41 44 277 20 50
Fax +41 44 277 62 86
info(at)migrosmuseum.ch

Öffnungszeiten
Manifesta 11

Eintrittspreise
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