Geschichte und Profil

Fabian Marti: Propos en l'air (kaleidoscope)
Propos en l'air (kaleidoscope) (2007)
Fabian Marti
Dani Gal: Nacht und Nebel
Nacht und Nebel (2011)
Dani Gal
Theo Altenberg: Nach den Selbstdarstellungen
Nach den Selbstdarstellungen (1976/2010)
Theo Altenberg
Liz Craft: Pinwheel III (Palm Tree)
Pinwheel III (Palm Tree) (2008)
Liz Craft
Bruno Pulga: Strati della Memoria
Strati della Memoria (1985)
Bruno Pulga
Rachel Harrison: Trees for the Forest
Trees for the Forest (2007)
Rachel Harrison
Tom Burr: Mammal Board No. 2
Mammal Board No. 2 (2002)
Tom Burr
Babette Mangolte: Touching II & Collage 2
Touching II & Collage 2 (2008-2010)
Babette Mangolte
Alex Sadkowsky: Familie
Familie (1967)
Alex Sadkowsky
Anselm Stalder: Ohne Titel
Ohne Titel (1979)
Anselm Stalder
Georg Baselitz: Akt und Adler
Akt und Adler (1978)
Georg Baselitz
Thomas Bayrle: Schule (Zeichen für Container)
Schule (Zeichen für Container) (2005)
Thomas Bayrle
Uri Tzaig: Desert
Desert (1997)
Uri Tzaig
Ian Anüll: Fondue-Chinoise
Fondue-Chinoise (1988)
Ian Anüll

 

Die Sammlung des Migros Museum für Gegenwartskunst verdankt ihr Bestehen der fördernden Geste eines Unternehmers: Gottlieb Duttweiler, der Gründer des grössten Schweizerischen Detailhändlers Migros, begann Mitte der 1950er Jahre, Kunstwerke anzukaufen. Die über Jahre gewachsene Sammlung des Migros Museum für Gegenwartkunst geht weit über die anfängliche Bedeutung der als Förderung von lokalen und nationalen Künstlern gedachten Unternehmenssammlung hinaus und ist als museale Sammlung insbesondere durch die Wechselwirkung und Verschränkung der Sammlungs- und Ausstellungstätigkeit geprägt, die seit 1996 betrieben wird. In diesem Jahr wurde das Migros Museum für Gegenwartskunst gegründet.

Die programmatische Ausrichtung zeichnet sich von Beginn an durch eine Geschwindigkeit und Flexibilität in der Beschäftigung mit neuen Positionen aus, die damals noch primär den Kunsthallen und Kunstvereinen vorbehalten war. Das Museum setzt auf Produktionen in enger Zusammenarbeit mit den Künstlern und nicht auf bereits Bewährtes. Die Ausstellungs- und Sammlungspraxis sind eng verwoben und funktionieren nach dem Prinzip eines Reissverschlusses: Aus den Ausstellungen resultiert ein grosser Teil der Sammlungsankäufe. Nebst dieser bezeichnenden Verbindung ist die Sammlung durch unterschiedliche Handschriften und Interessen der jeweiligen Sammlungsverantwortlichen beziehungsweise Museumsleitungen geprägt. Während sich die Ankäufe in den 1970er Jahren auf Minimal Art, deutsche Malerei und wichtige Schweizer Positionen konzentrierten, wurde der Schwerpunkt in den letzten zwei Jahrzehnten auf zeitgenössische Kunst (bspw. Maurizio Cattelan, Spartacus Chetwynd, Christoph Büchel, Urs Fischer, Douglas Gordon, Rachel Harrison, Mark Leckey, Rirkrit Tiravanija, Tatiana Trouvé, Christoph Schlingensief) und ihre wichtigen Vorläufer (wie Marc Camille Chaimowicz, Stephen Willats, Katharina Sieverding, Paul Thek) gelegt. Installative Arbeiten sowie Werke, die sich mit Raumkonstruktionen, Performativität oder gesellschaftspolitischen Fragen auseinandersetzen, nehmen dabei einen besonderen Stellenwert ein.

Die Sammlung wuchs unter den Händen von Urs Raussmüller 1976–1985, Jacqueline Burckhardt 1986–1990, Rein Wolfs 1991–2001 und seit 2001 unter der Leitung von Heike Munder. Dank den vergrösserten Räumlichkeiten im renovierten Migros Museum für Gegenwartskunst können Besucherinnen und Besucher regelmässig Werke aus der umfassenden Sammlung entdecken.

Besucheradresse
Limmatstrasse 270
CH–8005 Zürich
Anreise

Postadresse
Postfach 1766
CH–8031 Zürich

Tel +41 44 277 20 50
Fax +41 44 277 62 86
info(at)migrosmuseum.ch

Öffnungszeiten
Di/Mi/Fr 11–18 Uhr
Do 11–20 Uhr
Sa/So 10–17 Uhr
Feiertage

Eintrittspreise
Erwachsene: CHF 12
Ermässigt: CHF 8
Do 17–20 Uhr: Eintritt frei
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