Symposium

«Zwischen verwalteter Freiheit und neoliberaler Selbstorganisation: Kulturpolitik und künstlerische Praxis im Wandel»

07.03.2013, 14:00

 

(in deutscher Sprache, Eintritt frei)


Seit der Nachkriegszeit haben sich Inhalte, Strukturen und Berufsbilder der verschiedenen Akteure des Kunstbetriebes grundlegend gewandelt. Davon betroffen sind nicht nur die Produktions- und Rezeptionsbedingungen von Kunst, sondern auch der kulturpolitische Kontext und die damit verbundenen Vorstellungen über Funktion und Ort der Kunst in der Gesellschaft. Als Folge davon werden zahlreiche Parameter des Kunstfeldes neu verhandelt. Dabei muss nicht nur die künstlerische Autonomie angesichts der zunehmenden Verstrickung von Kreativität und Ökonomie neu definiert, sondern auch die Rolle der staatlichen Kunstförderung oder das immer dominantere privatwirtschaftliche Engagement reflektiert werden. Das Symposium rückt diese Veränderungen ins Blickfeld und zielt auf eine kritische Diskussion aus unterschiedlichen fachlichen Perspektiven.

Programm

14.00–14.15 Uhr: Begrüssung und Einleitung

14.15–15.00 Uhr: «Emanzipatorische und herrschaftliche Implikationen der Fokussierung auf Kunst und Kultur als System, Feld oder Betrieb»
Ruth Sonderegger (Professorin für Philosophie und ästhetische Theorie, Akademie der bildenden Künste, Wien)

15.00–15.45 Uhr: «Die Transformation des Kunstfeldes»
Ulf Wuggenig (Professor, wissenschaftlicher Leiter des Kunstraums und Studiengangsleiter Kulturwissenschaften, Leuphana Universität Lüneburg)

15.45–16.15 Uhr: Pause

16.15–17.00 Uhr: «Eine praxisorientierte Analyse der öffentlichen Kulturförderung»
Tasos Zembylas (Professor für Kulturbetriebslehre, Universität für Musik und darstellende Kunst, Wien)

17.00–17.45 Uhr: «Kulturpolitik als Dialog»
Marianne Burki (Leitung Visuelle Künste Pro Helvetia, Zürich)

17.45–18.30 Uhr: «Die unsichtbare Hand pflückt keine Bohnen. Was ist mit Überschuss, Überfluss und Gebrauchswert?»
Daniel Hauser (Mitglied von RELAX [chiarenza & hauser & co], KünstlerInnengruppe bestehend aus Marie-Antoinette Chiarenza und Daniel Hauser)

anschliessend Apéro

Eine Kooperation von
Dr. Rachel Mader (Institut für Gegenwartskunst der Zürcher Hochschule der Künste und Abteilung Design & Kunst der Hochschule Luzern)
Patrizia Keller (Institut für Geschichte und Theorie der Architektur gta der ETH Zürich)
Gioia Dal Molin (Forschungsstelle für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Universität Zürich)
Migros Museum für Gegenwartskunst

 

 

 

Besucheradresse
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Anreise

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info(at)migrosmuseum.ch

Öffnungszeiten
Di/Mi/Fr 11–18 Uhr
Do 11–20 Uhr
Sa/So 10–17 Uhr
Feiertage

Eintrittspreise
Erwachsene: CHF 12
Ermässigt: CHF 8
Do 17–20 Uhr: Eintritt frei
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