La poupée de cire, la poupée de son - A Short History about Animation Film

Zeitgenössischer Puppenanimationsfilm

13.01.2010, 19:00

 

Mit Filmen von: Martha Colburn, Nathalie Djurberg, Pia Maria Martin, Jon Pylypchuk.

 

Das migros museum für gegenwartskunst zeigt Animationsfilme aus einer Zeitspanne von hundert Jahren. Die Ausstellung verfolgt die Entwicklung des Filmgenres von den Anfängen bis heute. Die Reihe "Eine kurze Geschichte des Animationsfilms" findet am Mittwoch und Donnerstag, 2. und 3. Dezember, sowie am Mittwoch, 13. Januar, jeweils um 19 Uhr statt. Im Dezember steht der historische Puppenfilm von 1910 bis 1980 im Vordergrund. Im Januar 2010 werden zeitgenössische Beispiele vorgestellt.

 

Das Interesse an der Puppe – sei es beispielsweise motiviert durch Körperbildfragen zur Gentechnologie oder durch aktuelle Kriegsfernsehbilder – und deren Einsatz in der zeitgenössischen Kunst ist seit den 1990er Jahren vermehrt zu beobachten und hält bis heute an. Der Kunstwissenschaftler Hal Foster sieht im Gebrauch der Puppe im künstlerischen Kontext eine Wiederauferstehung oder «Wiederkehr des Verdrängten» – eine Rückkehr der Traumata der Weltkriege oder der Erkenntnisse aus der Psychoanalyse der 1920er Jahre wie der Subjektkonstitution oder dem Todestrieb. Animationsfilme sind unter anderem Filme, bei denen Bilder oder auch Gegenstände «belebt» werden, indem Bewegungen durch Einzelbildaufnahmen der Objekte und Zeichnungen konstruiert werden.

 

Mit einer Einführung und einer kurzen Inhaltsangabe zu den einzelnen Filmen von Raphael Gygax. Der Anlass dauert 80 Minuten.

 

Kuratiert von Raphael Gygax

 

 

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Öffnungszeiten
Di/Mi/Fr 11–18 Uhr
Do 11–20 Uhr
Sa/So 10–17 Uhr
Feiertage

Eintrittspreise
Erwachsene: CHF 12
Ermässigt: CHF 8
Do 17–20 Uhr: Eintritt frei
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